4 Tage „Das Gym“ und 3 Dinge, die dich automatisch erfolgreicher machen!

Frage: „Wie war Wien? Was habt ihr gemacht? Was habt ihr euch angeschaut?“

Antwort: „Das Gym“

Es gibt viele Dinge, von den behauptet wird, man solle sie gesehen haben: Das Kolosseum in Rom, die Niagara Fälle und die Pyramiden von Gizeh.

„Das Gym“ in Wien ist so ein Ort. Auch wenn es vermutlich noch nicht im allgemeinen Reiseführer zu finden ist, dann sollte es auf jeden Fall in der nächsten Urlaubsplanung eines jeden Kraftsportlers berücksichtigt werden.

Den ganzen Tag habe ich probiert das Erlebte in Worte zu fassen und irgendwie zu einem Resultat zu kommen. Es sind einfach so viele Eindrücke, die einem als trainingsbegeisterter Mensch entgegenwirken, dass man sie gar nicht richtig ordnen kann. Ich bin dennoch auf 3 einzigartige Eigenschaften dieses Studios gekommen, die ich in der Form noch nie erlebt habe.

  1. Ausstattung
  2. Leute
  3. Atmosphäre

Die Ausstattung

Mit dem Satz: „Es ist einfach alles da“ könnte die Sache bereits gegessen sein. Es gibt für jeden Aspekt des Kraftsports jedes Equipment: Strongman, Powerlifting, Gewichtheben, Bodybuilding, Athletiktraining, Calesthenics, Kettlebell usw. Ich weiß gar nicht wo ich aufhören soll. Gewichtheber können sich ihre Wiederholungen 20 Sekunden später auf einem TV angucken, welcher jede Sekunde des Trainings filmt. Es stehen eine Armee von Double Racks bereit, die nur darauf warten benutzt zu werden.

Jeder, der auch nur einmal irgendwas während seines eigenen Trainings gesucht hat wird es dort finden und benutzen können. Egal wie dein Trainingsplan aussieht, ich garantiere dir, dass du ihn dort machen kannst. Es gibt einfach kein Gerät, keine Hantel und kein Gewicht, das nicht da ist. Das Equipment wird darüber hinaus ständig aktualisiert, so dass immer alles auf dem aktuellsten Stand ist. Was nicht zweckmäßig ist, wird konsequent optimiert bzw. aussortiert. Verbesserungsvorschläge gehen an die Studioleitung, welche diese an den Gym-eigenen Schmied weiterleitet. Daraufhin werden bereits vorhanden Geräte umgebaut. Einfach der Wahnsinn. Hanteln und Griffe gibt es in allen Formen und Größen. In den 4 Tagen mussten wir nicht einmal auf ein Gerät warten. War dies besetzt teilte man es sich mit den anderen Trainierenden als ob es das normalste der Welt ist. Niemand stellte die Frage: „Wie viele Sätze hast du noch?“ sondern „Sollen wir uns abwechseln?“.

Die Leute

Alles „Freaks“. Alles Leute, denen ich mein Kind anvertrauen würde, sofern ich eins hätte ohne auch nur einen Wortwechsel gehabt zu haben. Jeder zieht sein Ding durch, jeder hat ein klares Ziel vor Augen und handelt dementsprechend. Man befindet sich als Sportfanatiker unter Gleichgesinnten. „Das Gym“ ist ein Ort wo sie alle konzentriert und engagiert trainieren. Wir haben uns mit einigen unterhalten und waren bereits nach Aussprechen der ersten Worte auf einer Wellenlänge. Kein unnötiger Smalltalk, sondern: „Wo willst du hin? Wofür trainierst du? Was ist dein Ziel?“ Themen, die wirklich interessieren statt sich über Wetter, Politik oder die Arbeit aufzuregen. Darüber hinaus sind Andi Pürzel und sein Staff mehr als freundlich und entgegenkommend. Statt 4 Tageskarten mussten wir nur 2 zahlen, da wir jeden Tag pumpen wollten. Valentin Tambosi kam selbstständig auf uns zu und hat gefragt wie es uns hier gefällt, was wir trainieren und hat uns einiges über das Gym erzählt (s. Hauseigener Schmied und Geräteoptimierung)

Die Atmosphäre

Alleine das Klirren zwei aufeinandertreffenden Stahlscheiben beim Beladen der Langhantel versetzt einen in Ekstase. Die Luft ist geladen vor Energie. LEDs hängen an den Wänden und präsentieren Trainingsszenen von Bodybuilding- und Kraftsportgrößen. Überall sind Bilder von Arnold, Platz, Columbo und Sly aufgehangen, damit man stehts die Vorbilder und sein Ziel fest im Blick hat. Die o.g. Racks sind voll mit Kreide, dass auch jeder sieht, dass hier gearbeitet wird. Die Geräte sind entsprechend verchromt, dass sie benutzt aussehen. Es sieht teils aus wie in einer Stahlfabrik. Der Vergleich ist nicht weit hergeholt. Hier wird Eisen bewegt.

Direkt im Eingangsbereich erwartet einen ein riesiger Terminator mit Waffe im Anschlag. Einfach Crazy. Der Aufgang zu den Kabinen ist ausgestattet mit der Geschichte des Kraftsports, beginnend beim griechischen Ringkämpfer Milon. Zeitungsartikel und Bilder von Bodybuildinggrößen schmücken diese Wände. Im Hintergrund dringen motivierende Reden aus den Boxen in das Ohr. Danach folgt eine Vitrine mit Pokalen, Medaillen und Errungenschaften der Pürzel Brüder, darüber hinaus das Schwert Conans und der Weltmeisterschaftsgürtel aus Rocky. Die Umkleidekabinen sind entsprechend mit Bildern und weiteren TVs ausgestattet. Man hat das Gefühl in einem Museum zu sein und nicht in einem Studio. Angekommen in der Umkleide kann man sich für einen Titel, statt einer Nummer für seinen Spint entscheiden. Diese sind abermals mit Arni, Sly, Franco oder anderen Fitnesstiteln und Sprüchen wie Cardio, Wandelndes Röntgenbild usw. beschriftet.


Letzte Worte

4 Tage Training an einem der wohl absolut unglaublichsten Ort dieses Planeten. Das einzige Studio der Welt, in dem ich mich wohl auch nur hinsetzen und einen Kaffee trinken würde, während ich Biographien von Arnold und Co. aus der Gym-eigenen Bibliothek lese.

Allen Lesern sei gesagt, dass dieser Beitrag nicht ansatzweise widerspiegelt wie es sich anfühlt dort zu sein. Tut euch selbst den Gefallen und fahrt, fliegt oder lauft hin. Jeder zurückgelegte Meter lohnt sich bereits beim Betreten der Einfahrt.

Keep on pumping

Was macht nun Erfolg aus? Warum sind so gut wie alle Leute dort abartige Viecher? Egal ob Mann oder Frau, die trainieren mindestens genauso hart am Eisen. Die 3 oben genannten Punkte tragen ihren Teil zu dem Erfolg der Mitglieder bei. Viele haben sicherlich schon in anderen Studios trainiert, waren motiviert und konnten Erfolge verbuchen. Das richtige Equipment, die Leute und die Umgebung können also nicht ausschlaggebend für den Erfolg des Einzelnen sein. Dennoch wird man aufgrund all dieser Dinge ständig daran erinnert weswegen man angefangen hat zu trainieren. Die Gründe mögen unterschiedlich sein: Optik, Selbstbewusstsein, vielleicht Anerkennung. All dies erhält man in „Das Gym“. Hier trägt alles dazu bei, dass man im Prinzip nur noch mehr Gas gibt und sich den Arsch aufreißt. Man kriegt jedes Mal den Spiegel vorgesetzt. Rund um die Uhr läuft einem jemand über den Weg, der besser aussieht, stärker ist oder irgendwas hat, was man auch haben möchte. Das treibt an, macht Bock und motiviert sich den Arsch aufzureißen.

Nun aber endgültig die letzten Worte

Egal was du vorhast, egal was du machen möchtest, mach es mit Leidenschaft. Und wenn du einen Ort suchst an dem du daran erinnert werden musst wie viel Leidenschaft möglich ist kennst du jetzt einen.

Wenn du wissen willst was geht, dann melde dich bei mir. Ich habe keine Lagerhalle voller Equipment aber ich kann dir zeigen wie sehr meine Leidenschaft besser zu werden auf dich abfärben wird.

Training, Ernährung und Mindset, alles was du brauchst bekommst du auch.

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